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Mergers und Acquisitions (M&A) sind oft eine Antwort auf größere Probleme während eines Case-Interviews

 

M&A-Cases sind in Case-Interviews im Management Consulting recht häufig vertreten, insbesondere für Kandidat:innen, die sich bei Beratungen mit Schwerpunkt auf Strategie, Corporate Finance oder Mergers & Acquisitions bewerben. Obwohl sie nicht die Mehrheit der Cases ausmachen, werden sie häufig verwendet, um deine Fähigkeit zur strategischen Denkweise, zur Analyse finanzieller Daten und zum Verständnis der Auswirkungen komplexer Geschäftsentscheidungen zu bewerten.

M&A-Cases sind besonders relevant für Beratungsrollen, die sich mit der Beratung von Kunden zu Wachstumsstrategien, Restrukturierung oder Corporate Development befassen. Insgesamt wird zwar nicht jedes Case-Interview ein M&A-Szenario enthalten, aber wir empfehlen dir, dich darauf vorzubereiten und sie als Teil deiner Case-Interview-Vorbereitung zu berücksichtigen.

 

Was sind M&A-Cases?

In einem M&A-Case wirst du in der Regel damit beauftragt, die Machbarkeit und Auswirkungen potenzieller Merger, Akquisitionen oder Desinvestitionen für einen Kunden oder ein Unternehmen zu bewerten. Dies beinhaltet in der Regel die Analyse von Marktdynamiken, Finanzberichten, Wettbewerbslandschaften und strategischen Synergien, um Empfehlungen dafür zu geben, ob ein Deal durchgeführt werden soll und wie sein Wert optimiert werden kann. Um M&A-Cases erfolgreich zu meistern benötigst du ein ganzheitliches Verständnis der Geschäftsstrategie deines Kunden, musst Finanzanalysen durchführen sowie Branchentrends erkennen könnten. Darüber spielen starke Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeiten eine entscheidende Rolle. 

Viele Case-Studies zu Wachstumsstrategien führen letztendlich zu M&A-Fragen. Zum Beispiel könnten Unternehmen mit überschüssigen Mitteln, die nach Möglichkeiten suchen, schnell zu wachsen, daran interessiert sein, aufwärts oder abwärts gerichtete Lieferanten (vertikale Integration), direkte Wettbewerber (horizontale Integration), ergänzende Unternehmen oder sogar nicht verwandte Unternehmen zu erwerben, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Die wichtigste Anforderung an eine Akquisition ist, dass sie den Shareholder Value steigern muss und kulturell passt, selbst wenn die Entscheidung finanziell sinnvoll ist.

Ein Beispiel für einen typische M&A-Case-Prompt  wäre der folgende:

"Dein Kunde ist eine mittelgroße Einzelhandelskette, die erwägt, einen kleineren Mitbewerber im selben Markt zu übernehmen. Sie glauben, dass diese Übernahme ihre Marktreichweite erweitern und die Rentabilität steigern könnte. Deine Aufgabe ist es, die strategische Begründung für die Akquisition zu bewerten, die finanziellen Auswirkungen zu analysieren und Empfehlungen dafür zu geben, ob der Kunde mit dem Deal fortfahren sollte. Welche Faktoren würdest du bei deiner Empfehlung berücksichtigen?"

 

Wie kannst du einen M&A-Case angehen – Key Areas für deine Analyse

Zunächst einmal gibt es keinen standardisierten Ansatz und auch kein vorgefertigtes Framework, das du für alle M&A-Cases (oder Cases im Allgemeinen) verwenden kannst. Es ist absolut entscheidend, dass du die einzigartige Situation deines Kunden verstehst und eine maßgeschneiderte Lösung für die dir zugewiesene Aufgabe entwickelst.

Um dir bei deiner Vorbereitung zu helfen, haben wir die wichtigsten Bereiche für die Analyse eines M&A-Cases zusammengefasst. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass du gebeten wirst, alle davon abzudecken. Das wäre einfach zu viel für ein 30-40-minütiges Case-Interview. Daher wird der Interviewer oder die Interviewerin normalerweise den Fokus auf einen oder zwei Aspekte der Analyse legen und dich dazu anleiten, tiefer einzutauchen.

Es ist auch möglich, dass dein M&A-Case nicht die Frage klärt, ob ein Deal angestrebt werden sollte oder nicht, sondern sich vielmehr auf Probleme im Prozess der Post-Merger-Integration konzentriert. Daher ist es absolut entscheidend, dass du während des Case-Prompts aufmerksam zuhörst, dich vergewisserst, dass du das Problem und das Ziel des Kunden richtig verstanden hast, und deine Herangehensweise entsprechend anpasst.

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1. Verstehe das Unternehmen deines Kunden.

Bevor du deine M&A-Analyse vertiefst, musst du zunächst das Unternehmen deines Kunden verstehen. In welcher Branche ist der Kunde tätig? Welches Produkt oder welche Dienstleistung bietet er oder sie an? Was sind die wichtigsten Kundensegmente und wie ist das Unternehmen strukturiert? Besitzt der Kunde andere Unternehmen, die potenzielle Synergien für einen M&A-Deal bieten könnten?

Wenn du das Geschäftsmodell deines Kunden wirklich verstanden hast, wird es dir viel leichter fallen, eine Struktur für deine M&A-Analyse zu entwickeln. Schon die Frage, ob du einen Hersteller oder einen Dienstleister berätst, wird dir helfen, solide Hypothesen über die Ziele des Deals aufzustellen. Für ein Dienstleistungsunternehmen kann der Zugang zu Talenten ein offensichtliches Ziel für den Erwerb einer Firma sein, während ein Hersteller möglicherweise eher an der Schaffung von Kostensynergien durch vertikale Integration interessiert ist. Aber sei vorsichtig und ziehe solche Schlussfolgerungen nicht zu leichtfertig. Du musst die individuelle Situation deines Kunden verstehen, um wertvolle individuelle Ratschläge geben zu können.


2. Verstehe die Ziele des M&A-Deals.

Beginne damit, die Ziele des M&A-Deals zu klären. Analog zum Einkauf im Lebensmittelgeschäft kann M&A im Allgemeinen als "Kaufentscheidung" betrachtet werden. Wir wissen, dass ein Verbraucher zuerst das "Bedürfnis" hat, ein Produkt zu kaufen. Es gibt verschiedene Ziele, die ein Unternehmen bei der Verfolgung eines M&A-Deals haben kann. Ein Verständnis für die strategischen Begründung hinter der Akquisition ist entscheidend. Schauen wir uns potenzielle Gründe für M&A-Deals an:

  • Strategische Übernahmen zielen im Allgemeinen darauf ab, die Marktposition zu verbessern und Wachstumschancen zu realisieren. Der Eintritt in neue geografische Märkte oder Branchen, die Diversifizierung in neue Produktlinien oder das Erreichen neuer Kundensegmente sind gängige Möglichkeiten, um die Marktreichweite zu erhöhen und die Marktposition zu stärken.
  • Defensive Übernahmen, auch als "defensive Acquisitions" bekannt, beziehen sich auf strategische Maßnahmen eines Unternehmens, um sich proaktiv gegen potenzielle Bedrohungen oder Risiken zu schützen. Diese Übernahmen werden typischerweise verfolgt, um die Wettbewerbsposition des Unternehmens zu sichern und spezifische Schwachstellen zu reduzieren. Ein Beispiel für eine defensive Acquisition wäre der Kauf oder die Fusion mit Wettbewerbern in der Branche, um den Markt zu konsolidieren und die Markteintrittsbarrieren zu erhöhen. Durch die Beseitigung von Rivalen oder die Reduzierung des Wettbewerbsdrucks kann das übernehmende Unternehmen seine Marktbeherrschung und Preissetzungsmacht schützen.
  • Synergien und Wertschöpfung sind ebenfalls häufige Gründe für M&A-Deals. Die Kombination von Geschäftstätigkeiten, die Reduktion doppelter Funktionen und die Optimierung von Prozessen können zu Kosteneinsparungen und operativen Effizienzgewinnen führen. Dies umfasst auch die Integration von Lieferanten oder Distributoren in die Wertschöpfungskette, um die Effizienz der Lieferkette zu verbessern, von Skaleneffekten zu profitieren und zusätzliche Margen zu realisieren. Wert kann auch entstehen, wenn starke Marken verschmolzen werden und die Marktrelevanz der Brand erhöht wird.

Während die meisten Merger und Acquisitions mit mittel- bis langfristigen Zielen bewertet werden, sind auch Opportunity-Driven-M&A-Deals eine Option. Wenn ein Unternehmen aufgrund ineffektiver Geschäftsführung oder eines ungünstigen Marktes unterbewertet ist, kann es für einen Käufer, der die Macht hat, es auf seinen potenziellen Wert zurückzubringen, zu einem attraktiven Übernahmeziel werden.

Es wird deutlich, dass die Gründe für M&A-Deals vielfältig sind und es unmöglich ist, sie alle aufzulisten. Wenn du die Ziele deines Kunden identifizierst, beginne high level und gehe tiefer in die Analysen, wenn du vom Interviewer das Feedback erhältst, dass du auf dem richtigen Weg bist. Achte dabei darauf, dass du deine Hypothesen und dein logisches Denken sehr klar kommunizierst. 

💡 Prep-Tipp: Wenn du dich für eine M&A-Beratung bewirbst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du einen M&A-Case erhältst. Da diese Cases nicht so standardisiert sind wie zum Beispiel Market-Sizing- oder Profitabilitäts-Cases, ist es noch wichtiger, einen sehr guten Business Sense zu entwickeln. M&A-Deals werden regelmäßig in Wirtschaftsnachrichten gemeldet, daher kann es hilfreich sein, diesen zu folgen, um ein besseres Verständnis für die Gründe hinter M&A-Deals und die damit verbundenen Herausforderungen zu entwickeln.


3. Analysiere die Zielbranche.

Sobald klar ist, warum der Kunde daran interessiert ist, ein bestimmtes Unternehmen zu erwerben, beginne damit, die Branche zu betrachten, in die der Kunde investieren möchte. Diese Analyse ist entscheidend, da der Branchentrend die Fähigkeit des Zielunternehmens, in ihr zu agieren, überstrahlen könnte. Zum Beispiel können kleine/unrentable Targets in einem wachsenden Markt genauso attraktiv sein wie großartige Targets in einem schrumpfenden Markt unattraktiv sein können.

Potenzielle Fragen im Assessment der Zielbranche sind: 

  • Wie groß ist der Markt?
  • Wie sehen die Wachstumszahlen des Marktes aus?
  • Kann der Markt segmentiert werden, und spielt das Target nur in einem der Segmente des Marktes?
  • Was ist der Fokus? Handelt es sich um einen Markt mit hohen Volumen/niedrigen Margen oder um einen Markt mit niedrigem Volumen/hohen Margen?
  • Gibt es Markteintrittsbarrieren?
  • Wer sind die wichtigsten Wettbewerber auf dem Markt?
  • Wie profitabel sind die Wettbewerber?
  • Welche möglichen Bedrohungen gibt es?

Porter`s Five Forces-Modell kann ein guter Ausgangspunkt für eine strukturierte Marktanalyse sein, aber verwende dieses Framework nicht einfach so, wie es ist (und erwähne niemals seinen Namen im Interview; stell dir vor, was passieren würde, wenn ein Unternehmen McKinsey für eine Marktanalyse bezahlen würde und der Berater oder die Beraterin mit einem Tagessatz von 3.000 € mit Porters Five Forces zurückkäme). Verstehe das Framework als hilfreiches Tool und passe es an das individuelle Szenario und die Marktbedingungen an, mit denen dein Kunde konfrontiert ist.

 

4. Analysiere das Zielunternehmen.

Nach der Analyse der Zielbranche verstehe das Zielunternehmen. Versuche, seine Stärken und Schwächen zu bestimmen (siehe SWOT-Analyse) und führe eine finanzielle Bewertung durch, um die Attraktivität des potenziellen Targets zu bestimmen. Du berechnest technisch gesehen den Kapitalwert (NPV) des Unternehmens, auch wenn diese Berechnung höchstwahrscheinlich nicht im Case-Interview erwartet von dir wird. Trotzdem solltest du die Begrifflichkeiten und Anwendungsfälle kennen (z. B. in der Finanzbewertung). Die folgenden Informationen können analysiert werden, um die Attraktivität des Zielunternehmens zu bestimmen:

  • Der Marktanteil des Unternehmens
  • Die Wachstumszahlen des Unternehmens im Vergleich zu denen der Wettbewerber
  • Die Rentabilität des Unternehmens im Vergleich zu der der Wettbewerber
  • Wie können die aktuellen Geschäfte des Kunden Umsätze und Rentabilität aus dem zu erwerbenden Geschäft nutzen (Stichwort Synergien)?
  • Besitzt das Unternehmen relevante Patente oder andere nützliche immaterielle Vermögenswerte?
  • Welche Teile des zu erwerbenden Unternehmens können von Synergien profitieren?
  • Die Schlüsselkunden des Unternehmens
  • Bewertung
    • Wie viel verlangt das Zielunternehmen als Kaufpreis, und ist die Bewertung fair (siehe Kosten-Nutzen-Analyse)?
    • Kann sich das übernehmende Unternehmen die Bewertung leisten?
    • Jegliche Finanzbewertung umfasst im Allgemeinen auch eine Branchen- und Unternehmensanalyse.
       

5. Analysiere die Machbarkeit des M&A-Deals

Schließlich solltest du die Machbarkeit des Deals untersuchen. Analysiere die Herausforderungen und Risiken, die mit dem Deal verbunden sind und erhalte ein klareres Bild der konkreten Bedingungen für eine potenzielle Übernahme oder Fusion.

Wichtige Fragen hierbei sind:

  • Ist das Zielunternehmen überhaupt für einen Erwerb oder einen M&A-Deal offen? Wenn nicht, kann die Konkurrenz es übernehmen?
  • Stehen ausreichend liquide Mittel für einen Deal zur Verfügung (wirf einen Blick auf die Bilanz oder das Cashflow-Statement)? Besteht die Möglichkeit, bei unzureichenden Mitteln durch Darlehen usw. Mittel aufzubringen?
  • Hat der Kunde Erfahrung in der Integration von erworbenen Unternehmen? Könnte ein Merger organisatorische/managementbezogene Probleme für den Kunden hervorrufen?
  • Gibt es andere Risiken im Zusammenhang mit einem Merger? (Denke zum Beispiel an politische Implikationen und Risiken des Scheiterns, wie bei der gescheiterten Fusion von Daimler und Chrysler.)

     

6. Gib eine Empfehlung ab

Am Ende deiner Analyse gib deinem Kunden eine solide Empfehlung, was zu tun ist. Beginne answer first: Soll der Kunde das Zielunternehmen erwerben oder nicht? Soll eine Fusion angestrebt werden oder nicht? Gehe dann auf die Gründe ein und strukturiere deine Empfehlung logisch. In den meisten Fällen werden drei Argumente zur Unterstützung deiner Empfehlung eine gute Anzahl sein. Priorisiere sie und kommuniziere sie auf den Punkt. 

Aber beachte: Obwohl du am Ende deines Cases eine klare Empfehlung geben möchtest, sind Antworten auf M&A-Fragen in der Regel komplexer als ein einfaches "Ja" oder "Nein". Wenn du in deinem Interview glänzen möchtest, zeige, dass du dir der Risiken und Herausforderungen bewusst bist, die die Entscheidung deines Kunden mit sich bringen kann. Erwähne sie kurz und gib einen Ausblick auf weitere Analysen, die du durchführen würdest, um deine Empfehlung zu validieren.

 

Key Takeaways – M&A-Cases in Consulting-Interviews

M&A-Cases sind zwar nicht die häufigsten Cases in Consulting-Interviews, aber dennoch ist es wichtig, sich darauf vorzubereiten. Es gibt kein standardisiertes Framework um sie zu lösen, aber mit unseren fünf wichtigsten Tipps im Hinterkopf hast du eine gute Grundlage, um deinen M&A-Case zu knacken.

  1. Verstehe die strategischen Hintergründe: Kläre die Ziele des Erwerbs Geht es um Umsatzwachstum, Kostensynergien, Markterweiterung, Talentakquisition oder andere strategische Gründe? Dieses Verständnis wird deine Analyse und Empfehlungen während des Cases leiten.
  2. Führe eine umfassende Analyse durch: Gehe den Case mit einer strukturierten und umfassenden Analyse an. Sammle relevante Informationen, indem du relevante Fragen zu Marktdynamik, Wettbewerbslandschaft, Finanzen, Synergien, Integrationsherausforderungen und potenziellen Risiken stellst. Tools wie die SWOT-Analyse, Porter's Five Forces oder das McKinsey 7S-Framework können dir dabei helfen, sollten jedoch immer an den konkreten Case angepasst werden.
  3. Bewerte die finanziellen Auswirkungen: Bewerte die finanziellen Auswirkungen des M&A-Deals durch eine detaillierte Finanzanalyse. Analysiere die Finanzberichte des Zielunternehmens, führe Bewertungstechniken durch (z. B. die Methode des diskontierten Cashflows) und bewerte wichtige finanzielle Kennzahlen (z. B. ROI, NVP oder Amortisationszeit). Besonders wenn du dich im Financial Consulting bewirbst, solltest du den Einfluss von Finanzierungsoptionen wie Schulden, Eigenkapital oder Bargeld auf die finanzielle Machbarkeit des Deals berücksichtigen.
  4. Berücksichtige Integrationsherausforderungen: Adressiere Integrationsherausforderungen im Rahmen deiner Analyse nach dem Merger. Identifiziere potenzielle Integrationsrisiken wie kulturelle Unterschiede, notwendige Anpassungen der Organisationsstruktur, Integration von IT-Systemen und Mitarbeiterbindung. Beachte die Bedeutung eines strukturierten Integrationsplans, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen und Synergien zwischen den beiden Organisationen zu maximieren.
  5. Kommuniziere klar und strukturiert: Präsentiere deine Analyse und Empfehlungen auf eine klare, strukturierte Weise. Verwende prägnante und logische Argumente zur Unterstützung deiner Empfehlungen und sei bereit, deine Herangehensweise mit durchdachten Argumenten zu verteidigen.

💡 Bonus-Tipp: Übung macht den Meister. M&A-Cases sind komplex und nicht einfach vorzubereiten – insbesondere wenn du alleine versuchst, dafür zu lernen. Wir empfehlen dir, dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und gemeinsam zu casen. Führe Übungs-Interviews mit anderen Kandidat:innen durch, um nicht nur mehr Vertrauen in die Entwicklung individualisierter und strukturierter Case-Ansätze zu gewinnen, sondern auch Feedback zu deiner Kommunikation und deinem professionellen Auftreten zu erhalten (du findest Gleichgesinnte auf unserem Meeting-Board). Insbesondere für M&A-Cases kann es auch hilfreich sein, die Unterstützung eines Coaches zu suchen, der dir bei den letzten Feinheiten deiner Performance helfen kann.

 

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Schau dir unsere empfohlenen Übungsmaterialien an oder durchsuche unsere Case-Sammlung nach weiteren Cases zu diesem Thema.

👉 Unternehmens-Case von thyssenkrupp Management Consulting: Portfoliooptimierung einer Holding-Gesellschaft

👉 Experten-Case von Ian (inkl. Videolösung): Merger of two beer manufacturers 

👉 PrepLounge-Case: Chip equity

 

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