Wie Du den McKinsey PST meisterst

Wie Du den McKinsey PST meisterst - 10 Tipps für eine Top-Performance beim Test

Eine der vielen Hürden, die Du auf dem Weg zu Deiner Berater-Karriere bei McKinsey überwinden musst, ist der schriftliche PST. Die Vorbereitung auf das Case-Interview sollte immer im Fokus Deiner Case-Vorbereitung stehen, da auch die besten PST-Ergebnisse keine schlechte Case-Interview-Performance ausgleichen können. Allerdings ist wegen des extremen Zeitdrucks, der Dich beim PST erwartet, auch hier eine grundlegende Vorbereitung und reichlich Übung notwendig. Leider machen viele Kandidaten den Fehler, die PST-Vorbereitung zu vernachlässigen und scheitern deshalb daran, ein Angebot bei McKinsey zu erhalten. Deine Vorbereitungszeit ist begrenzt und deshalb ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln, mit der Du gegen den Zeitdruck ankämpfen kannst. Befolge unsere 10 Tipps und bestehe Deinen McKinsey PST mit Bravour!

Was ist der PST und wieso ist er wichtig?

Der Problem Solving Test ist ein schriftlicher Test, den McKinsey im Rahmen ihres Auswahlprozesses nutzt, um das deduktive, induktive und quantitativ logische Denkvermögen sowie die Problemlösekompetenz von Kandidaten zu evaluieren. Da diese Art von Test relativ geringe Kosten für das Unternehmen bedeutet, vereinfacht es die Selektion eines großen Bewerberpools. Der PST ermöglicht das Aussortieren von Bewerbern, die sich nicht die Mühe machen, sich auf den Test vorzubereiten.

Der McKinsey PST dauert normalerweise 60 Minuten und beinhaltet insgesamt 26 Multiple-Choice-Fragen. Diese Fragen beziehen sich auf 3 verschiedene Business-Szenarien und können in Mathe- sowie Logik-Fragen aufgeteilt werden, z.B. welche Aussage ist basierend auf den gegebenen Daten eine gültige Schlussfolgerung?

Mit welcher Mindestpunktzahl bestehe ich den McKinsey PST?

Obwohl schriftliche Tests wie der McKinsey PST generell keine schlechten Case-Interview-Ergebnisse ausgleichen, musst Du den Test trotzdem bestehen, um in die nächste Runde zu kommen. Das bedeutet, dass es eine Mindestpunktzahl gibt, die Du erreichen musst, z.B. 22 von 26 Antworten sollten richtig sein. Normalerweise liegt die Grenze der zu erreichenden Punkte bei 70%. Allerdings ist dieser Richtwert nicht allgemeingültig, variiert von Standort zu Standort und ist abhängig von dem Zeitraum sowie der Nachfrage nach einer bestimmten Position.

Wann bekomme ich meine PST-Testergebnisse?

Wann genau Du das Feedback und Deine Testergebnisse nach dem PST bekommst, hängt vom jeweiligen Büro, dessen Auslastung und Prioritäten ab. Im besten Fall erhältst Du Dein Ergebnis direkt nach dem Beenden des Tests, je nachdem aber auch erst am nächsten Tag, spätestens aber nach zwei Wochen. Sobald Du den Test abgeschlossen hast, hab etwas Geduld und mach Dir nicht allzu große Sorgen über die Ergebnisse. Wenn Du Dich gut vorbereitet hast, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Du durchgefallen bist.

McKinsey PST Beispiele

McKinsey PST Tipps

  1. Finde heraus, ob der PST Teil Deines Auswahlprozesses ist
  2. Datenanalyse solltest Du im Schlaf beherrschen
  3. Wähle Dein Vorbereitungsmaterial mit Sorgfalt
  4. Übe die PSTs unter echten Prüfungsbedingungen
  5. Werde Kopfrechen-Profi
  6. Lerne, wie Du schneller lesen kannst
  7. Beantworte JEDE Frage
  8. Sei diszipliniert und verschwende nicht zu viel Zeit auf eine Frage
  9. Benutze das PST Booklet Papier zu Deinem Vorteil
  10. Kleide Dich angemessen

Tipp 1: Finde heraus, ob der PST Teil Deines Auswahlprozesses ist

Normalerweise verwendet McKinsey den PST für alle Einstiegslevel-Kandidaten, die sich auf Business-Analyst-Positionen bewerben. Wenn Du allerdings von einer der Top-MBA-Hochschulen kommst und auf dem Campus rekrutiert worden bist, musst Du den PST wahrscheinlich nicht ablegen. Ausnahmen gelten oft auch für Bewerber mit Berufserfahrung, die sich auf Associate-Stellen bewerben, je nach Geographie und Hintergrund des Bewerbers. Insbesondere vorhandene Berufserfahrung in einer anderen Unternehmensberatung spielt eine Rolle.

Es gibt keine allgemeingültige Regel, da es vom individuellen Kandidaten abhängt. Deshalb solltest Du dies direkt mit Deinem lokalen HR-Kontakt klären. Es entstehen für Dich keine Nachteile, wenn Du Dich freundlich per E-Mail erkundigst, ob der PST Teil Deines Bewerbungsverfahrens ist.

Tipp 2: Datenanalyse solltest Du im Schlaf beherrschen

Tabellen und Diagramme sind gewöhnlich Teil des PSTs. Deshalb ist es wichtig, Daten schnell interpretieren zu können. Wenn Du Diagramme schnell lesen und ihre Kernbotschaft verstehen kannst, sparst Du Dir zudem kostbare Zeit. Bei der Analyse von Daten solltest Du die folgenden 2 Schritte befolgen:

  1. Finde heraus, was die Tabelle oder das Diagramm darstellt! Das kannst Du oft schon feststellen, indem Du einfach die Überschrift und die Beschriftung jeder Spalte und Zeile liest.
  2. Lies und verstehe die Daten! Hier musst Du vielleicht auch etwas rechnen – im Kopf oder auf dem Papier. Stelle Dir die Frage: Warum wurden Dir diese Daten vorgelegt? Und lass Dich nicht von Daten ablenken, die mehr Informationen benötigen und die ohne zusätzliche Annahmen nicht verwertet werden können.

Übrigens: Auch wenn der PST nicht primär darauf ausgelegt ist Dein Business-Wissen zu testen, solltest Du alle gängigen Business-Begriffe kennen.

Tipp 3: Wähle Dein Vorbereitungsmaterial mit Sorgfalt

Es gibt eine große Auswahl an PST-Übungsmaterial, das Du online finden kannst. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da sich die Qualität der verfügbaren Übungstests stark unterscheidet. Es gibt eine Reihe unseriöser Anbieter, deren Übungsmaterial häufig einen deutlich geringeren Schwierigkeitsgrad aufweist als die echten McKinsey PSTs. Hier solltest Du Faktoren wie die Größe der anbietenden Webseite und vor allem Transparenz, d.h. wer hinter der Seite und den PSTs steckt, in Deine Entscheidung einbeziehen.

Um keine Zeit mit mangelhaften Materialien zu verschwenden, ist es entscheidend, dass Du die beste Quelle für Deine Vorbereitung findest. Nutze die echten Tests von McKinsey und löse GMAT-Übungstests, die Du kostenfrei im Internet finden kannst. Darüber hinaus haben wir bei PrepLounge für Dich zusätzliche Übungs-PSTs erstellt. Zusammen mit einem Team erfahrener McKinsey-Berater aus unserem Experten-Pool haben wir diese Tests auf den optimalen Schwierigkeitsgrad ausgerichtet, damit Du beim echten PST bei McKinsey vor Ort nicht überrascht wirst. Wir haben herausfordernde Fragen gewählt, um Dir ein Gefühl der verschiedenen Fragetypen zu vermitteln. Das wird Dir viel Zeit während Deiner Vorbereitung sparen und Dir helfen, Dein Testergebnis zu verbessern.

Tipp 4: Übe die PSTs unter echten Prüfungsbedingungen

Wenn Du die PSTs übst, beachte folgende Punkte:

  • Benutze keinen Taschenrechner! Taschenrechner sind nicht erlaubt, also gewöhne Dich an das Kopfrechnen schon während Deiner Vorbereitung.
  • Verwende kein zusätzliches Papier! Während des PSTs sind Blätter für Notizen oder Nebenrechnungen nicht erlaubt. Deshalb musst Du in der Lage sein, alle notwendigen Rechnungen auf dem begrenzten Platz des PST-Booklets durchzuführen. Indem Du diese Bedingung in Deine Übung einbeziehst, wirst Du am Prüfungstag schon daran gewöhnt sein.
  • Stoppe die Zeit auf 60 Minuten! Versuche Dich nicht länger als 2 Minuten an einer Frage aufzuhalten – so schaffst Du es rechtzeitig fertig zu werden. Wenn es Dir sehr schwerfällt, kannst Du Deinen ersten Test ohne Stoppuhr durchgehen, um Dich an den Stil der Fragen zu gewöhnen. Für zusätzliche Übungstests solltest Du die Zeit allerdings auf 60 Minuten beschränken.

Checke Dein Ergebnis nach jedem Übungstest, finde heraus, welche Art von Fragen Dir Probleme bereitet und konzentriere Dich auf diese, indem Du zusätzliche Übungen mit diesem Themenfokus löst. Wenn es jedoch Bereiche gibt, in denen Du einfach schwächer bist, stress Dich nicht zu sehr damit. Mit der Zeit wirst Du verschiedene Frage- und Antworttypen kennenlernen und Deinen eigenen Flow finden, damit Du schnell erkennst, welche Fragen Du schätzen, überspringen oder sofort beantworten musst.

Tipp 5: Werde Kopfrechen-Profi

Im Allgemeinen ist der Schwierigkeitsgrad der einzelnen PST-Fragen nicht außerordentlich hoch. Was den PST so schwierig macht, ist die begrenzte Zeit, die Dir zur Verfügung steht. Fang deshalb an, Deine Kopfrechen-Fähigkeiten zu trainieren – das ist der offensichtlichste Tipp, den Du was Zeitsparen angeht, befolgen solltest. Das wird Dir auch dabei helfen, dass Du keinen Taschenrechner oder zusätzliches Papier für Nebenrechnungen benutzen darfst. Der Trick hierbei ist die richtige Art der Vorbereitung:

  • Lerne die richtigen Werkzeuge: Du solltest die Mathe-Grundlagen und Abkürzungen wie die 72er-Regel kennen. Einfache Multiplikationen, schriftliche Division, Bruch- und Prozentrechnen solltest Du im Schlaf können. Mit unserem Kopfrechen-Tool kannst Du diese Fähigkeiten gezielt trainieren.
  • Setze diese Werkzeugen richtig ein: Übe richtiges Rechnen als Erstes. Es macht keinen Sinn, wenn Du zwar schnell rechnest, aber zu falschen Ergebnissen kommst.
  • Wende die Werkzeuge an – und zwar schnell: Wenn Du Dir sicher bist, dass Du fast immer zum richtigen Ergebnis kommst, kannst Du mit dem Trainieren Deiner Kopfrechen-Schnelligkeit beginnen. Hier gilt ganz klar: Übung macht den Meister!
McKinsey PST üben

Tipp 6: Lerne, wie Du schneller lesen kannst

PST-Fragen beinhalten eine Menge an Informationen und Daten, von denen nicht alle für das Beantworten der Fragen relevant sind. Sobald Du Dich beim Kopfrechnen sicher fühlst, solltest Du Deine Lesegeschwindigkeit verbessern, damit Du lernst mit der Menge an Infos unter Zeitdruck umzugehen. Es gibt einige Punkte, die Du dabei beachten solltest:

  • Übe schnelles Lesen! Online gibt es verschiedene “Speed Reading”-Übungen und sogar Smartphone-Apps, mit denen Du es schaffst, die Anzahl der Wörter, die Du pro Minute lesen kannst, zu verdoppeln. Nach nur 15 Minuten Übung wird sich Deine Lese-Schnelligkeit bereits verbessern.
  • Lies die Frage immer zuerst! Um Deinem Gehirn zu helfen, sich auf relevante Informationen zu fokussieren, solltest Du zuerst die Frage lesen, dann die Antworten und zuletzt die zusätzlichen Informationen. Auf diese Weise trainierst Du Dein Gehirn auf die Informationen zu schauen, die Du brauchst, und unnütze Stellen zu überfliegen.
  • Lerne die wichtigsten Informationen schnell zu erkennen! Nachdem Du verschiedene Übungs-PSTs abgeschlossen hast, wirst Du in der Lage sein Muster zu erkennen und zu entscheiden, welche Infos Du lesen solltest und welche Infos Du nicht beachten musst. Mit genug Übung bekommst Du ein Gefühl für die Formulierungen der Fragen und wirst genau wissen, wo Du bestimmte Informationen finden kannst. Die Antwort einer Frage ist nämlich häufig in nur einem Paragraphen oder Diagramm zu finden.

Tipp 7: Beantworte JEDE Frage

Der PST ist ein Kampf gegen die Zeit, aber eine positive Eigenschaft des Tests ist es, dass es keine negative Punkteverteilung gibt. Das bedeutet, dass es keine Bestrafung oder Minuspunkte für falsche Antworten gibt. Deshalb solltest Du jede einzelne Frage beantworten – selbst wenn Du nur rätst. Um die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Antwort zu erhöhen, solltest Du die Antworten eliminieren, die auf keinen Fall richtig sein können. Der Eliminierungs-Prozess hilft Dir generell schneller zu der Lösung zu kommen, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit korrekt ist. Besonders wenn es um Zahlen geht, kannst Du schon, indem Du die Berechnung nur grob schätzt, falsche Antworten eliminieren, die von der Lösung weit entfernt sind oder falsche Dezimalstellen beinhalten.

Tipp 8: Sei diszipliniert und verschwende nicht zu viel Zeit auf eine Frage

Eine Faustregel besagt, dass Du zur nächsten Frage übergehen solltest, wenn Du innerhalb der ersten 30 Sekunden nicht weißt, wie man die Frage löst. Das bedeutet nicht, dass Du die Aufgabe in 30 Sekunden lösen musst, aber Du solltest nach 30 Sekunden bereits wissen, wie man sie löst. Verbringe dennoch, auch wenn Du weißt, wie Du die Frage löst, nicht mehr als 2 Minuten bei einer Frage. Mit etwas Übung wirst Du in der Lage sein, schwierige Fragetypen zu erkennen. Wenn Du auf eine Frage stößt, die sich als sehr schwierig herausstellt, widerstehe der Versuchung sie zu lösen, selbst wenn Du schon einige Sekunden in die Frage investiert hast. Vertraue Deinem Bauchgefühl, rate die Antwort und gehe zu Fragen über, die Du direkt richtig lösen kannst. Es ist wichtig diszipliniert zu sein! Stell Dir vor, jemand schaut Dir über die Schultern und gibt Dir objektive Ratschläge, wann Du eine Frage überspringen solltest. Wenn Du hier nicht diszipliniert bist, wirst Du zu viel Zeit auf manche Fragen verschwenden. Solltest Du am Ende noch Zeit übrig haben, kannst Du immer noch zurück zur Frage gehen und versuchen sie zu lösen.

Tipp 9: Benutze das PST Booklet Papier zu Deinem Vorteil

Da Du kein zusätzliches Papier für Notizen oder Nebenrechnungen verwenden darfst, solltest Du das Meiste aus dem Dir zur Verfügung gestellten Papier herausholen. Das Markieren von wichtigen Zahlen und Schlüsselwörtern hilft Dir, die Antworten im Text schnell zu erkennen. Deine Zeit ist zu wertvoll, um schnelle und richtige Rechnungen mit den Zahlen einer falschen Zeile der Tabelle durchzuführen.

Das Gleiche gilt für Antwortmöglichkeiten, die Du eliminiert hast: streiche sie durch! So musst Du nicht nochmal überlegen, falls Du Dir die Frage noch einmal durchliest. Stelle sicher, dass Du nicht vergessen hast, die Antwort einer Frage, die Du gelöst hast, zu markieren. Es wäre schade, wenn Du wegen solchen Unaufmerksamkeiten Punkte verlierst.

Tipp 10: Kleide Dich angemessen

Normalerweise findet der PST im McKinsey-Büro an einem anderen Tag als das tatsächliche Case-Interview statt. Es gibt also grundsätzlich keine Möglichkeit, irgendjemanden zu beeindrucken oder mit McKinsey-Beratern zu netzwerken. Trotzdem solltest Du Dich angemessen kleiden, was im Consulting bedeutet: zieh einen Anzug an. Wir wissen, dass viele Kandidaten diesen Fehler machen und damit einen schlechten ersten Eindruck hinterlassen!

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Zusammen mit einem Team erfahrener McKinsey-Berater, haben wir McKinsey PSTs für Dich konzipiert, die Du als PDF herunterladen und für Deine Vorbereitung verwenden kannst. Indem Du jedes PST-Beispiel durchgehst, bekommst Du ein Gefühl für die verschiedenen Fragetypen, die McKinsey gerne verwendet. Wir haben sichergestellt, dass die Tests den optimalen Schwierigkeitsgrad besitzen, um Dir beim Meistern des echten PSTs zu helfen. Damit sparst Du Dir wertvolle Vorbereitungszeit und optimierst Deine Testergebnisse. Befolge unsere 10 Tipps und starte Deine Vorbereitung auf McKinsey PSTs noch heute!

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