Nach dem Militär habe ich einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an einer eher unbekannten Universität in der Schweiz gemacht. Während des Studiums absolvierte ich ein zweimonatiges Praktikum im Projektmanagement bei einer kleinen Betriebs-AG. Abgeschlossen habe ich mit einer 5.2/6 (magna cum laude).
Danach folgte ein Praktikum bei Coca-Cola HBC im Bereich Market Insights. Anschliessend war ich drei Monate bei einer NGO in Südamerika, die sich für erneuerbare Energien in kleinen Gemeinden einsetzt und entsprechende Projekte umsetzt. Im Anschluss war ich einen Monat in Südamerika unterwegs (Backpacking).
Danach habe ich ein eigenes Projekt gestartet: eine Hardware-Lösung, die Menschen mit Social-Media-Sucht helfen soll. Das Projekt hat allerdings keine Traction bekommen und ist letztlich an Umsetzungs- und Fokusproblemen meinerseits gescheitert.
Aktuell beginne ich den MAccFin an der HSG, möchte aber eigentlich in einen anderen Master wechseln. Das erste Semester studiere ich also noch MAccFin und starte danach neu im gewünschten Master. Parallel dazu mache ich im ersten Semester ein Praktikum im Bereich Operations bei einem Market Expansion Orchestrator – einem noch sehr kleinen Startup.
Meine Sorge: Ich habe das Gefühl, zu viele unterschiedliche («random») Dinge gemacht zu haben, ein paar Brüche und Lücken im Lebenslauf zu haben, und jetzt zusätzlich den Master zu wechseln.
Meine konkrete Frage: Wie wirkt dieser Werdegang auf euch aus Consulting-Sicht – eher als Nachteil (zu wenig roter Faden) oder als Stärke (breite Erfahrung, Eigeninitiative)? Worauf sollte ich mich jetzt konkret fokussieren, um mich im Consulting-Recruiting überzeugend zu positionieren? Und was würdet ihr mir dazu allgemein raten?
Über ehrliche Einschätzungen und Tipps von erfahrenen Consultants würde ich mich sehr freuen.